BMX

BMX steht für “Bicycle Moto Cross”, wobei das “X” aus dem amerikanischen Sprachgebrauch abgeleitet ist, das häufig als Abkürzung für “Cross” benutzt wird.

Die Wurzeln des Sports stammen aus Kalifornien in den USA, wo bereits Ende der 60er Jahre die ersten Rennen veranstaltet wurden.

BMX ist eine Sprintsportart und die komplexeste Radsportdisziplin, die es gibt.

Die Anforderungen an die Sportler/innen gehen von Maximalkraft über Schnelligkeit, Reaktionsvermögen, Schnellkraft, Ausdauer und technische Fähigkeiten, deren Relevanz von Jahr zu Jahr größer wird, da die BMX-Strecken immer anspruchsvoller werden.

Ein Rennen geht immer über 3 Vorläufe, aus denen die Punktbesten in die nächste Runde gelangen.

Je nach Anzahl der Starter in der jeweiligen Klasse gibt es 1/16-, 1/8-, 1/4- und 1/2-Finale, die allesamt im K.O.-System bestritten werden. Nur die jeweils ersten 4 eines Laufes schaffen es in die nächste Runde, bis im Finale noch 8 Leute gemeinsam am Startgatter stehen.

Auch dieses Finale wird in nur einer Runde entschieden, und hier gilt “The winner takes it all”.

Ein kleiner Fahrfehler, und der Renntag kann schnell zu Ende sein, denn die Konkurrenz nutzt oftmals den kleinsten Patzer gnadenlos aus und rauscht vorbei.

Umso mehr ist allerhöchste Konzentration gefragt, um so gut wie möglich abzuschneiden, denn eine Runde dauert gerade einmal 35-45 Sekunden.

Stürze gehören manchmal auch dazu, doch die Schutzkleidung verhindert schlimme Verletzungen.

Hierzu gehören:

– ein Fullface-Helm

– Handschuhe

– Lange Rennhose und Langarmtrikot

– Geeignete Sportschuhe

– Knie-, Ellenbogenschützer

– Rumpf- und Rückenschutz

– Nackenschutz

So geschützt kann (fast) nichts mehr passieren.

 

Neugierig?

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